13 Regeln im Watt

1. Beachte Schilder und Hinweise!

Die Grenzen des Nationalparks und der Schutzzonen sind mit Schildern gekennzeichnet. Beachtet die Schilder und Hinweise, die einen besonders geschützten Lebensbereich markieren – sie stehen da, wo sie stehen aus gutem Grund.

 

2. Bleibe auf den markierten Wegen!

Im Nationalpark gibt es markierte Wege, von denen aus du die Natur genießen kannst. Verlasse diese Wege nicht und meide „Trampelpfade“. So schonst du Pflanzen und Tiere.

 

3. Für Hunde gilt Leinenpflicht!

Freilaufende Hunde gefährden brütende und rastende Vögel. Erkundige dich vor Ort, wo du deinen Hund frei laufen lassen darfst (z.B. am Hundestrand) und wo du ihn an die Leine nehmen musst.

 

4. Natur Natur sein lassen!

Pflücke im Nationalpark keine Pflanzen. Sie sind – wie der Strandflieder – oft gefährdet und besonders geschützt. Sie bieten Tieren einen Lebensraum und dienen z.B. auch der Befestigung von Dünen und somit der Erhaltung deines Urlaubsgebietes.

Füttere keine wilden Tiere. Vögel, die regelmäßig gefüttert werden, lernen nicht, selbst nach Nahrung zu suchen.

 

5. Halte Abstand zu Seehunden!

Halte mindestens 500 m Abstand zu Seehundsbänken. Seehunde sind an Land ängstlich und sehr störungsempfindlich. Wenn ein Mensch sich ihnen nähert, flüchten sie ins Wasser. Dadurch wird ihr Lebensrhythmus gestört.

 

6. Lass Brutvögel in Ruhe!

Laufe nicht durch Vogelbrutgebiete. Gelege und Jungvögel sind sehr gut getarnt, weshalb du sie sehr schnell zertreten kannst – auch ohne es zu wollen. Außerdem nehmen die Elterntiere den Menschen als Gefahr wahr. Durch diese Störung ist eine erfolgreiche Brut- und Aufzucht stark gefährdet.

 

7. Halte Abstand zu Rastvögeln!

Halte mindestens 500 m Abstand zu Vogelrastplätzen. Rastvögel ziehen sich bei Hochwasser auf höher gelegene Flächen wie Salzwiesen zurück. Störe keine nahrungssuchenden und rastenden Vögel und bleibe auf Distanz.

 

8. Drachensteigen verboten!

Für dich ist ein fliegender Drachen sicher toll. Für Vögel jedoch wirkt dein Drachen wie ein Greifvogel (Feind). In der Ruhe- oder Zwischenzone hast du deshalb mit deiner bewegten Vogelscheuche nichts zu suchen. Nutze ausgewiesene Drachenflugplätze, um die Vögel nicht zu stören und dadurch zu gefährden.

 

9. Alle wollen zurück zur Natur,aber keiner zu Fuß...

Fahrt mit dem Auto nicht bis an die Wasserkante. Außerhalb von ausgewiesenen Straßen und Plätzen sind Kraftfahrzeuge im Nationalpark verboten.

 

10. Nationalcampingplatz? Nein danke!

Durch wildes Campen werden Pflanzen zerstört und Tiere empfindlich gestört. Baue dein Zelt deshalb nur an den dafür vorgesehenen Plätzen auf.

 

11. Nimm deinen Müll mit!

Wattwurm-Bitte:

Bitte werfe deinen Müll nicht in mein Wohnzimmer! Lasse nichts im Watt zurück! Halte den Lebensraum Wattenmeer sauber und entsorge deinen Müll zu Hause.

 

12. Immer mit der Ruhe!

Genieße die Ruhe und lausche auf die Natur. Dein Radio lass zu Hause und verhalte dich ruhig. Sonst schreckst du Tiere auf und störst dadurch ihren Lebensrhythmus.

 

13. Wattwanderung

Wattwurm-Rat:

Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du Wattwanderungen NIE ohne einen fachkundigen Wattführer unternehmen! Sonst kann eine Wattwanderung lebensgefährlich werden, wenn du z.B. von der Flut überrascht wirst. Ein Wattführer kennt sich hingegen gut in „seinem“ Gebiet aus. So machst du nicht nur eine sichere Wattwanderung, sondern du kannst auch noch viel über den Lebensraum Wattenmeer lernen!

 

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